, Rolf Klaus

Zum Château de Soyhières Sonntag, 20. September 2020

Die Sonne im Spätsommer …

Naturfreunde Sektion Baselbiet  

Bei schönstem Spätsommerwetter (entgegen der Prognosen von Meteo Schweiz und weiteren Wettterfröschen) sind 39 Naturfreunde in Delémont zur heutigen Wanderung zum Château de Soyhières gestartet. 

Wo sich La Sorne  und die Birs vereinen, dem Pont de la Birse begrüsst uns Nelly offiziell und erklärt die Tücken der heutigen Wanderung: ein gesperrter  Wanderweg, der nur auf dem Internet „gesperrt“ ist und kleinere Hürden sind möglich. 

Der Birs entlang wandern wir  zur Clus de Vorbourg wo wir links die Überreste des Château du Vorbourg mit seiner gleichnamigen Kapelle sowie den Tour de Ste-Anne erkennen. 

Rechts an unserem Wanderweg sind vor dem Eingang in einen Festungsbunker Zeitzeugen                                                                            aus dem 2.Weltkrieg ausgestellt.

Wir passieren den Weiler Bellerive, der einen höchst verlotterten Eindruck hinterlässt.

Ein steiler Aufstieg zur Ruine des Château de Soyhiéres bringt uns das Schwitzen bei. Und oben angelangt die grosse                       Enttäuschung:

 wir stehen vor verschlossenem Tor. Der steile  Abstieg zurück auf die Strasse nach Soyhières fordert unsere sportliche Fitness.      

Wir laufen rechts der Birs entlang und gelangen auf den laut  Internet  gesperrten Wanderweg zur STEP (station d’épuration = ARA). Hier gilt es die Baustelle, der Grund für die Sperrung, zu überwinden.    

Immer rechts der Birs entlang erreichen wir die Hasenburg (keine Hasen zu sehen, wir vermuten die sind bis nächste Ostern in Corona-Quarantäne) und steigen auf zum Rastplatz Riederwald . Dabei wird erneut  unsere sportliche Kondition getestet, denn der Bauer hat klugerweise sein Weideland mit einem Elektrokabel eingezäunt und dabei den Wanderweg „gesperrt“.  

 

Wir schlagen uns mit kameradschaftlicher Hilfe durch das Unterholz und kommen so nahe an seinen Pferden vorbei. Im Abris forestier „Cabane Riedes“ machen wir unsere Mittagspause mit Essen aus dem Rucksack. Wenige Wanderminuten trennen uns noch von der Haltestelle des Postautos Liesberg Riederwald. Sicher bringt uns das Postauto zurück nach Laufen, wo die Wanderung offiziell endet. Wer ein Verlangen nach Dessert oder Café verspürt, geht in die nächstgelegene Cafeteria oder ins Restaurant.

Die S-Bahn bringt Alle früher oder später nach Basel zurück. 

Fazit: Ein Spätsommertag mit allem was das Herz begehrt: Wandern mit Freunden, angenehme Temperaturen, Begegnungen mit Tieren und etwas Sportliches gehört auch dazu.

Danke dem Wanderleiterpaar Nelly und Nik für eine weitere kompetente und unfallfreie Wanderleitung    .                       

Text und Bilder: Rolf Klaus