, Rolf Klaus

Historische Wanderung Wolhusen – Geiss LU Sonntag, 2. Februar 2020

Naturfreunde Sektion Baselbiet  

….. ein lehrreicher Tag mit Ursula    


 

Dieser 2. Februar ist kein typisch kalter Wintertag sondern mehr ein nasser „Apriltag“. Für 30 Naturfreunde der Sektion Baselbiet aber kein Grund Ursula und Hassan nicht auf der historischen Wanderung zu begleiten. Auf dem Bahnhof in Wolhusen nehmen wir uns Zeit, die richtige Wanderbekleidung für die nächsten 3-4 Std anzuziehen. Ursula macht uns mit der Geographie bekannt: Wolhusen liegt an der kleinen Emme, im Entlebuch und nicht im Emmental. Die kleine Emme fliesst bei Luzern in die Reuss, die Emme aus dem Emmental fliesst in die Aare. Die beiden Flüsse werden durch das Napfgebiet getrennt.

Wir schlagen den Weg ein zur Totenkapelle von Wolhusen, wo der Totentanz auf Fresken dargestellt ist. Wir steigen weiter in die Höhe und wandern vorbei an der Burgruine Wolhusen, dem Tropenhaus wo gezeigt werden soll, wie industrielle Abwärme gewinnbringend zur nachhaltigen Produktion von tropischen Pflanzen eingesetzt werden kann und weiter zum sagenumwobenen Armenseelenbildstöckli.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über das weite Feld erreichen wir die Landsgerichtskapelle, ein Ort der Gerichtsbarkeit bis 1798. Wir machen einen Trinkhalt. Es regnet immer noch. Aber jetzt ist eine Tasse mit heissem Kaffee notwendig! In der Ortschaft Buholz besichtigen wir die St. Erasmuskapelle mit Altar und den schönen Glasfenstern . Vorbei in Richtung Geiss am „S’Heilige Stöckli“, die letzte Station für die zum Tode Verurteilten und hinauf zur Richtstätte dem Standort des Galgens. Das nächste historische Zeitzeichen bevor wir im Wirtshaus Ochsen in Geiss zum Mittagessen einkehren ist das doppelbalkige gregorianische Kreuz. Einige Unentwegte besuchen in Geiss auch die Pfarrkirche St. Jakobus. Nach dem feinen Mittagessen geht es auf den Rückweg nach Menznau.

 

 

 

Hier endet die historische Wanderung mit Ursula. Sie hat uns während der ganzen Wanderung mit interessanten Informationen zu jedem Denkmal und den heiligen Stätten vermittelt, ein lehrreicher Tag.  

 

 

 

 

Ganz zum Schluss: Trotz der nicht gerade idealen Witterung: dass lehrreiche Wanderungen mit den Naturfreunden immer attraktiv sind beweist die grosse Anzahl der Teilnehmer.

Ganz herzlichen Dank der Wanderleiterin Ursula und Hassan für die professionelle Organisation, die informative Führung und die Leitung am diesem ersten Sonntag im Februar.  

Text und Bilder: Rolf Klaus