, Rolf Klaus

Zu Schlössern und Sandsteinhöhlen im Kt. Aargau

Naturfreunde NW Sektion Baselbiet

Zu Schlössern und Sandsteinhöhlen im Kt. Aargau 13. Oktober 2019  


Rundwanderung um Teufenthal
…im farbigen Wald von Burg zu Schloss…  

An diesem sonnigen Sonntag, der seinen Namen heute verdient, versammeln sich 34 Naturfreunde (und zwei     kleine Vierbeiner) im Bahnhof Basel SBB und fahren mit OeV über Aarau nach Teufenthal. Nelly Gasser ist heute unsere Wanderleiterin.

Die Wanderung hat drei Marksteine: zwei Burgenschlösser und eine Höhle. Bereits am Bahnhof Teufenthal erkennen wir das Schloss Trostburg zwischen den Bäumen.

Und los geht’s.

Der steile Aufstieg dorthin ist kurz.

 

 

Der heute sichtbare Teil des Schlosses steht auf den Überresten der alten Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Wir wandern weiter über die Chalberweid und nach einem kurzen Trinkhalt zum „Sibe Zwingstein“. Ein historischer Grenzpunkt im Kanton Aargau. Sieben ineinander verschränkte Granitquader markieren Grenzen zwischen Gemeinden und Bezirken im Kanton.

 

 

Unsere Mittagsrast machen wir beim Waldhaus der Ortsbürgergemeinde Seon mitten im Liebegger Waldgebiet Sunnhalden. Im Wald liegt viel Laub am Boden, Pilze finden sich am Wegrand. Bunt sind schon die Blätter, ein     farbiger Wald. Man ahnt den Herbst, obschon uns die Sonne noch wärmt wie im Sommer.

Nach der Verpflegung aus dem Rucksack erwartet uns noch das nächste Ziel:

die Sandsteinhöhlen Liebegg. Diese scheinen ein idealer Ort zum Grillieren oder für abenteuerliche Spiele im Wald zu sein. Sie stellen ein geradezu herrliches Gelände dar. Was jetzt noch fehlt ist das Schloss Liebegg. Wir sehen es beim Weiterwandern schon aus der Ferne und unternehmen kurz darauf eine Besichtigung der äusseren Gebäudeteile und des Rosengartens. Ein Blick in die Umgebung und auf Teufenthal macht uns darauf aufmerksam, dass unsere Wanderung hier nicht zu Ende ist.

Also Abstieg via Trostburg zum Bahnhof und mit OeV nach Basel. Das Umsteigen in Aarau nicht vergessen.

Allgemein kann man hören, dass die heutige Wanderung als besonders angenehm empfunden wird.

Es wird die Frage gestellt: Wie können Wanderleiter derart landschaftlich schöne und geruhsame Wanderungen    planen und organisieren? Woher kommt das Wissen um die Geographe etc. Die Frage muss unbeantwortet       bleiben. Ich meine, dazu benötigt man Talent, Ideen und kreative Phantasie. Jedenfalls grosses Lob für die       Wanderung von Burg zu Schloss (ich habe den Burgherrn und die Schlossprinzessin vermisst).

 

Danke Nelly und Nik.  

 

Text und Bilder: Rolf Klaus