, Rolf Klaus

Zum Roggehusertäli 22. September 2019

Naturfreunde NW Sektion Baselbiet

Zum Roggehusertäli 22. September 2019  

Von Aarau Distelberg nach Kölliken …

das schwarze Mini-Pig und ein Rudel „Wildsau“ im wilden Park …  

Naturfreunde benützen den OeV wenn sie auf eine gemeinsame Wanderung gehen. So auch an diesem Sonntag. Im Bahnhof Aarau wartet ein Zug der WSB (Schmalspurbahn Wynental und Suhrentalbahn) auf die 22 Naturfreunde der Sektion Baselbiet und er fährt uns schneller als die BVB in Basel zum Ausgangspunkt derWanderung: Station Distelberg. Nelly Gasser beschreibt kurz die Wanderroute und los geht’s.

Der Brunnen aus Holz sagt uns „Kein Trinkwasser“. OK, unsere     Getränke haben wir im Rucksack. Wir wandern auf dem     Planetenweg bis zur Abzweigung „Ischlag“ nach Roggehuse und sind kurz darauf im Naturpark Roggenhausen mit seinem Naturlehrpfad und dem Arboretum. Hier beginnt der Wildtierpark und die Naturfreunde schauen,     bewundern und schauen noch weiter bis Nick uns zum Weitergehen auffordert. Es gibt hier so viel aus der Nähe zu betrachten, dass wir das Weiterwandern völlig vergessen: von Dam-, Rot- und Axishirschen, Wildschweinen und Minipigs bis zu Bündner       Strahlenziegen und Walliser Schafen.

Nach diesem zoologischen Jöö-Erlebnis gibt es eine Gratwanderung entlang der prähistorischen           Wehranlage Buechholz, wo diskutiert wird welche Ortschaften im Tal der Aare und im Schachen zu     sehen sind: Aarau, Schönenwerd, Niedergösgen,   Erlinsbach? Unsere Trinkpause findet an einem     sonnigen Platz statt. Ein Regenschirm kann auch ein Sonnenschirm sein.

 

Die Waldhütte wo die Mittagspause vorgesehen wäre ist durch eine Geburtstagsparty bereits belegt. Wir finden trotzdem eine Stelle, wo wir uns an der Sonne oder im Schatten niederlassen können.

Bei der Wanderung durch den Staatswald mit seinen vielen Wegen muss auch die Wanderleitung hin und wieder einen Blick auf die Wanderkarte richten.

 

 

Der weitere Weg durch das Grossmoos führt uns zu kleinen Tümpeln und Weihern mit schönem Bewuchs und einigen Fröschen. Nicht im Wildpark sondern am Dorfrand von Kölliken gibt es noch Pferde zu bewundern und dann erreichen wir Kölliken. Mit der S-Bahn Linie S28 geht’s zügig nach Zofingen, wo wir in einem Restaurant beim Bahnhof     unseren Durst und Hunger stillen können.

 

 

Der IR 37 nach Basel ist überfüllt und ein unhöflicher Zugführer will unsere Gruppe aus angeblichem Platzmangel nicht mitnehmen. Das lässt unseren Wanderleiter Nik kalt und so fahren wir alle zusammen nach Basel.                                  

Danke Nik und Nelly für die wiederum professionelle Wanderleitung an einem   sonnigen Tag im September.  

 

 

Text und Bilder: Rolf Klaus