, Müller Philipp Rund Edmond

Hans Kupper Memorial Velotour

 

 3-tägige Velotour nach Staufen und Münstertal 'Hans Kupper Memorial'

 

Etwas gespannt hatten wir schon seit Tagen die Wetterprognosen verfolgt – für den ersten Tag unserer Tour am Donnerstag war dann statt des üblichen „Normalregens“ mal wieder „Starkregen“ angesagt. Entsprechend gut eingepackt trafen sich die 11 radelnden Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die drei Begleitpersonen am Zoll am Grenzacherhorn. Dort begrüsste uns der Tourenleiter Edmond Rund, welcher die Organisation und Leitung dieser Tour von unserem am 27. Februar 2016 leider verstorbenen Freund Hans Kupper weitergeführt hatte.

   

Tatsächlich bekamen unsere Regenkleider einiges an Nass ab auf dem Weg über Weil, Haltingen und Fischingen nach Egringen, wo wir eine erste Pause im Trockenen einlegten. Gemäss dem von Edmond zu Beginn verkündeten Motto „Es cha nur no besser wärde“ hörte dann der Regen nach der Kaffeepause bereits auf, was unsere ohnehin gute Stimmung nochmals verbesserte. So ging es dann trocken weiter durch das Markgräfler Land nach Schliengen zur Mittagspause. Nach dem Essen im „Drei Linden“ blieben wir am Nachmittag weiterhin vom Regen verschont, so dass wir in angenehmer Fahrt über Auggen und Mülleim unser Ziel nach einer Tagesetappe von 60 km im schmucken Städtchen Staufen erreichten. Es blieb genügend Zeit die Unterkunft im Haus Goethe des Hotels Löwen zu beziehen, sich etwas auszuruhen und den Ort zu besichtigen, um dann in gemütlicher Runde den Abend zu verbringen.

  

Am Freitag stand dann die Kultur im Mittelpunkt. Nach einer kurzen und teils verregneten Fahrt von etwa 10 km gelangten wir nach Münstertal zum Kloster St. Trudpert. Nach dem Mittagessen durften wir eine äusserst interessante und kurzweilige Führung durch die Barocke Klosteranlage und deren Geschichte erleben. Nach Staufen zurück ging es dann in flottem Tempo leicht bergab. Bei Sonnenschein konnten wir noch den Burghügel erklimmen oder einfach im Städtchen flanieren. Am Abend gedachten wir nochmals mit Dankbarkeit unserer schönen Zeit mit Hans Kupper und seinem grossen Einsatz für die Förderung der Veloaktivitäten in der Naturfreundebewegung.

     

Am Samstag ging es dann von Staufen über die „Malteserstadt“ Heitersheim und Müllheim wieder nach Schliengen zum Mittagessen. Auf der weiteren Heimfahrt gab es dann bei Istein nochmals einen Platzregen, den wir aber im Klubhaus des Sportvereins überstanden. Entlang des alten Rheins, welcher viel Wasser führte, erreichten wir mit wenig Regen wieder Basel. Im nächsten Jahr hoffen wir auf trockeneres Wetter auf unserer traditionellen mehrtägigen Velotour.

pm