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Boat and Bike Veloferien in Holland 2015

Masberg Anne, Fotos Edmond Rund 21.09.2015

Boat and Bike Veloferien in Holland

Anfang September, 2015, noch immer geniessen wir in Basel einen Bilderbuch-Sommer und 23 'Naturfreunde'-Reisende freuen sich auf eine Woche 'Boot+Bike in Holland'.   Dann schlägt das Wetter um und das Kofferpacken verläuft fast wie das Spiel: 'Ich packe in meinen Koffer....' Diesmal galt es, hauptsächlich Schutzkleidung gegen Regen einzupacken.  

Nur 90 Minuten dauerte der Flug Basel-Amsterdam am 5. September 2015. Mittags waren wir dort, doch, auch hier hinderten uns Baustellen daran, zügig durch die Stadt zu kommen; etwas, was uns von Basel nur zu gut bekannt war.   Endlich hatten wir das Schiff erreicht, stellten das Gepäck in die Kabinen (es sind eher Kabinchen) und sofort ging es ab ins Gewühl dieser tollen Stadt die für jeden Besucher seine Besonderheiten bietet.   Zum gemeinsames Nachtessen waren alle an Bord und schon hiess es: 'Leinen los!'   Ganz gemütlich fuhr uns die 'Angela Esmee' hinüber nach Zaandam während wir assen, uns noch unbekannte Mitreisende kennenlernten, unsere Erwartungen für diese gemeinsame Woche austauschten.   Danach erfolgte die obligatorische Reise-Information durch Henk, der Reiseleiter, ein Holländer, der gutes Deutsch sprach. Während der Nachtruhe lag das Schiff stets am Kai, d.h. keine störenden Motorengeräusche trübten unsere Träume.   Die Einteilung der Velos am nächsten Morgen war verständlicherweise etwas turbulent. Die Strampler (Velofahrer auf normalen Velos) stiegen auf ihre Drahtesel und los ging es. Die E-Biker brauchten etwas länger, um die Technik eines E-Bike zu verstehen, zu bedienen.   Das Schiff bot Platz für 95 Pers., schätzungsweise 100 Velos waren mit an Bord, schön säuberlich in Reih' und Glied auf Deck hingestellt.   Täglich erhielt jeder Teilnehmer ein Infoblatt mit den nötigen Angaben für seine Velostrecke.  Grüne Nummern auf weissem Feld am Wegesrand waren wegweisend für uns. Wie oft diese Schilder nicht erkannt, wie viele Leute auf einer falschen Strecke wie weit gefahren sind, darüber schweigt man sich aus. Hatte ein  'Umweg' doch manchmal auch sein Gutes da alle Wege stets zu schönen Orten/Plätzen führten und daher ein Umweg manchmal eine Bereicherung war.   Täglich, beim Frühstück, stellte jeder Teilnehmer sein eigenes Picknick zusammen. Ergänzend bot die Küche  jedem Gast ein Fläschchen Wasser, eine Banane oder einen Apfel.  

 

 

Zaandam - Alkmaar, ca 45 km waren für den ersten Tag angesagt, die trotz unfreundlichem, feuchten Wetter sogleich angegangen wurden.   Flaches Polderland im Wechsel mit kleinen Dörfern bot der Streckenabschnitt des ersten Tages   Das Freilichtmuseum 'Zaanse Schans' steuerten wir an. Zusammenfassend würde ich sagen, die Anlage ähnelte sehr unserem 'Ballenberg', mit dem Unterschied, dass uns viel Wasser, Wind und schöne Windmühlen umgaben.   Kein Velotag ohne Einkehrschwung, manchmal sogar mehrmals. Bei gutem Apfelkuchen mit Sahne, Kaffee oder Kakao mit Sahne, Tee, den nächsten Regenschauer abzuwarten, DAS war eine willkommene Notwendigkeit.   An den Sonnentagen wurde in der Pause gerne ein alkoholfreies Bier konsumiert. Grosser Beliebtheit erfreute sich natürlich das bekannte und feine holländische Glace.   Rund um Amsterdam gibt es viele 'Kakao-Fabriken', die mit ihrem Duft uns vorbeiradelnden Passanten wahrlich g'luschitg auf Schoggi machten. Das Vergnügen hatten wir gleich am ersten Tag der Velotour, einem Sonntag, als uns der intensive Duft von frischem Schoggikuchen über eine lange Wegstrecke begleitete.   Die Besichtigung einer Windmühle, einstmals ein wichtiges Hilfsmittel um die Einpolderung/Trockenlegung von Hollands überschwemmten Landstrichen zu erreichen, liess uns über die Geschichte der Windmühlen staunen. Noch immer wird die Ausrichtung der Windräder mit grossem körperlichen Einsatz per Hand mit einem starken, langen Seil vorgenommen.   Um 17 h sollten immer alle an Bord sein, 18 h gab es gemeinsames Abendessen für alle Gäste, danach die Info betreffend die nächste Tagesroute.   Henk, der Reiseleiter führte uns abends noch durch die schöne Stadt Alkmaar zu alten Sehenswürdigkeiten. Es goss in Strömen..... Alle Orte mit Häfen waren in der Zeit, da Güter vermehrt auf dem Seeweg transportiert, Kriege auf dem Meer ausgetragen wurden sehr wichtig und ihre Bewohner meist vermögend.   

   

Alkmaar - Den Helder, ca. 55 km, am zweiten Tag. Radwege entlang der unzähligen Kanäle und dem Nordseestrand gingen in bewaldetes Hinterland der Dünen über. Es war ein Pracht, dort unterwegs zu sein.   Zufällig entdeckten wir eine Sommer-Skipiste die uns mit ihrer Grösse und der Art des Pisten-Materials überraschte.   Über Ampeln, Strassenkreuzungen, mal rechts, mal links, so kamen wir nach einem schönen Tag, zwar nicht ganz trocken, doch fröhlich zurück zur 'Angela Esmee'. Wieder speisten wir auf dem fahrenden Schiff, das uns jetzt zur Insel Texel brachte.    

  

 

Rundfahrt auf Texel (Tessel), ca. 40 km waren für den 3. Tag angesagt und der Vorhersage für besseres Wetter.   Das 'Ecomare' die Seehundeaufzuchtstation steuerten wir zuerst an, wo bei unserer Ankunft am naheliegenden Strand der Himmel alle Schleusen über uns öffnete. Nun mussten wir uns, wie auch die grosse Gruppe Kleinkinder vom Strand her kommend in ein schönes Gasthaus retten und notgedrungen einmal mehr Apfelkuchen essen bis der Regen nachliess.   Das 'Ecomare' präsentiert anschaulich wie dort verlassene Jungtiere aufgezogen und nach Möglichkeit wieder dem Meer zurückgegeben werden. Junge, erste wenige Tage alt, schauten mit ihren so schönen grossen Augen fragend umher;sie waren gerade erst den 2. Tage in der Obhut der Station.   Auf dieser Tagesstrecke sollten wir eine Schokoladenfabrik besichtigen, so der morgendliche Hinweis von Henk. Dieselbe war nicht leicht zu finden, doch aufgeben war nicht unser Ding, die Belohnung fürs Suchen hingegen wahrlich köstlich.   Vom Schiff trennten und nur noch wenige km, doch lag auf eben diesem Weg eine bekannte Bierbrauerei, deren Angebot wir unbedingt probieren wollten. Im Freien sitzend konnten wir gemütlich div. Tessel-Biersorten testen um festzustellen wie unterschiedlich die Geschmacksrichtungen sind und wer von uns welcher Biersorte das Prädikat 'lecker' geben würde.   15'000 Einwohner hat Texel, doch die Anzahl der Schafe liegt weit darüber. Hier, wie überall, wo wir gefahren sind, sahen wir tiergerechte Haltung von Pferden, Schottischen Hochlandrindern, Kühen in div. Farben, Hängebauschweinen und Schafen. Ab und an stand mal ein Merinoschaf mit dabei. Wildgänse begegneten uns in grosser Menge, nicht nur auf den Wiesen sondern auch fliegend über unseren Köpfen.   Abends fuhr das Schiff nach Den Oeven, Medemblik, wo ein Musikant an Bord kam um die Gäste während der 'Happy Hour' bei Jenever mit leichter Musik angenehm zu unterhalten, ja, die Anwesenden sogar zum Tanz animierte.   Das Wetter werde an unserem 4 Ferientag besser, kaum mehr Regen, dafür weiterhin Nordwind, so der Tenor bei der Info am Abend. Henks Aussage sollte sich bewahrheiten.  

  

 

Medemblik - Enkhuisen, ca. 40 km, wobei eine kürzere Stecke über 25 km ebenfalls angeboten wurde.   Das Ausladen der Velos vom Schiffsdeck war heute nicht leicht. Hier bot neben Henk auch der Kapitän eine hilfreiche Hand. Vom Schiff wurde zum Abladen der Fahrräder jeweils eine Metallrampe mit seitlich eingelassener Velospur zur Anlegestelle an Land heruntergelassen, was oft nicht leicht zu arrangieren war.  Jedes Velo hatte eine Nummer welche auch am Veloschlüssel angebracht war. Sofern man ein E-Bike benutzte, gab es für den Akku -er trug dieselbe Nummer wie der Veloschlüssel- zusätzlich einen identisch Schlüssel.   Alle Akkus hinterlegten die Benutzern nach Ende der Tagestour an einen bestimmten Platz im Schiff, wo sie während der Nacht wieder aufgeladen wurden. Morgens nahm jeder seinen Stromspeicher am vorgegebenen Platz weg, montierte ihn auf sein Velo und ab ging die Fahrt.   Das tägliche Gewusel war gross bis jeder sein Fahrrad hatte und starten konnte.   Dass Räder ab und an defekt werden ist bekannt. So wurde von den Velospezialisten an Bord jeden Abend bei Rückkehr der Passagiere an Fahrrädern mit Mängeln der Sattel gedreht, was dann hiess: 'An diesem Velo muss etwas repariert werden.' Das erledigten die Arbeiter dann, wenn die Gäste beim Abendessen sassen.   Los ging es, über lange Stecken entlang dem Deich der IJsselmeerküste, danach gemütliches Radeln im Landesinneren und durch das schöne Dorf Twiks.   Der Besuch eines Dampfmaschinenmuseums stand für Interessierte ebenfalls auf dem Programm.   Jede Tagestour schenkte uns erneut die Schönheit der Landschaft  und die Möglichkeiten Unbekanntes zu entdecken, Neues kennen zu lernen. Unvergesslich die grossen Blumenplantagen, auf denen  allerdings nur wenige blühende Herbstblumen standen. Doch auch die riesigen, abgeernteten und vor sich hin stinkenden Kabis-Felder werden wir so schnell nicht vergessen.   Kross = Algen, dicht wie ein feiner Teppich auf vielen Wasserwegen zwischen Wiesen und Feldern, wirkten manchmal wie von Menschenhand künstlich angelegt.   Und wieder kehrte man unterwegs mal hier, mal da ein. Wer erinnert sich nicht gerne an den märchenhaften Garten beim 'Teehaus', wo nicht nur die Qualität der Ware gut, die Bedienung sehr freundlich war, nein, dort spürte man die Freude der Tee-Garten-Betreiber an ihrer Arbeit in ihrem liebevoll gestalteten Anwesen.

  

Mit einem E-Bike unterwegs zu sein, ist für Anfänger nicht einfach da gewöhnungsbedürftig. Hat es in unserer Reisegruppe einen Unfall mit einem E-Bike gegeben?, wohl nicht, jedenfalls war davon nichts zu hören. Doch ein 'Strampler' hatte das Pech, dass ihm eine Katze derart in den Weg lief, dass er stürzte, die Katze dabei überfuhr. Gottlob hatte sich der Verunfallte beim Sturz so gut verhalten, dass er nur leichte Blessuren davontrug. Der Schreck sass nicht nur ihm im Nacken, alle Mitfahrer seiner Gruppe waren sehr erschrocken. Ja, und die überfahrene Katze war zu unser aller Erstaunen blitzartig verschwunden.   Viele Holländer sind per Velo unterwegs. Dies nicht nur auf dem Lande, auch in den Städten. Es scheint, jeder in Holland hat ein Rad, und gemessen an der Heerschar von Segelyachten, die wir in den vielen Häfen haben liegen sehen, könnte es sein, dass jede holländische Familie ein Segelboot ihr Eigen nennt.   Bei gutem Wetter begegneten uns immer wieder kleine, schnelle  Gruppen von Männern auf Rennvelos und man fragt sich, warum hört man nicht vermehrt den Namen eines Holländers als Gewinner der Tour de France? Ob fehlende Berge in Holland die Antwort auf diese Frage ist?   Erstaunlich ist, wie abgehärtet die Velofahrer in den Niederlanden sind. Tragen wir lange Hosen und schützende Jacken, kommen sie in Shorts und T-Shirts daher. Erna, die unsere Reise organisierte, ist Holländerin und fuhr stets in der oben beschriebenen Ausrüstung. Nur wenn es regnete ergänzte sie ihr Outfit mit einer Regenjacke. Sie darauf angesprochen sagte Erna: 'Mir ist nicht kalt, es ist doch auch nicht kalt!'   Am Abend des 4. Ferientages machte Henk mit Interessierten wieder einen Stadtspaziergang, diesmal in Enkhuizen und ohne Regen. Er führte uns u.a. zum van Loosen Park, ein Geschenk der Wohltäterin Margaret Snouck van Loosen an die Stadt im 19 Jhd. Sie, kinderlos, hielt in ihrem letzten Willen fest, dass Wohnraum für Arbeitnehmer geschaffen werde, die nur ein kleines Einkommen haben, ihnen aber ein gutes Verhalten im täglichen Leben bestätigt werden konnte. Jedes Haus sollte eine anständige Grösse für kinderreiche Familien haben, ebenso eine Zisterne, ja es gab sogar eine Toilette im Haus. Diese Häuser in der gepflegten Anlage machen heute absolut nicht den Eindruck von sozialem Wohnungsbau.  

 

      

 

 

Enkhuizen - Hoorn- Volendam, ca. 43 km lagen heute vor uns, das Wetter war schön, und so ging es durch die historische Stadt Hoorn wieder zwischen nicht enden wollender Landschaft mit Wasser, Wiesen, weidenden Tieren und lieblich anzusehenden Häusern unseres Gastlandes.   Der weite Blick durch die grossen Fenster der Wohnhäuser bis hin zur anderen Hausseite, verleitet zu einem Hingucker, was, wie wir hören mussten, nicht die feine Art ist, denn hinter den Fensterscheiben beginnt das Privatleben der Hausbewohner. 'Ja, aber warum ist denn alles so offen, so transparent?' wollten wir wissen. Henk lehrte uns, dass sich diese Sitte mit dem Calvinismus etablierte. Der Calvinismus verlangte, dass man vor niemandem etwas zu vergeben hatte, daher der freie Blick in die Wohnstube der Holländer.   Bei der Kaimauer in Hoorn stehen die Statuen der drei Schiffsjungen von Kapitän Bontekoe wie sie über das Wasser schauen. Sie erinnern an die Geschichte, da drei Freunde auf einem Schiff der Niederländische Ostindien-Kompanie nach Java unterwegs sind. Das Buch dazu 'De Scheepsjongen von Bontekoe' ist eine Lektüre, die in Holland jedes Kind kennenlernt.   Der Tag bot weitere Versuchungen an Leckereien. Matjes und Räucheraale im Hafen; einige Kilometer weiter in Edam ein grosses Angebot an Käse und es fiel schwer, sich zu entscheiden.

 

   

Volendam - Waterland - Amsterdam ca. 34 km waren in der Zielgeraden am letzten Tag abzustrampeln. Die Fahrt -wie immer in verschiedenen und kleinen Gruppen- nach Amsterdam, bis zur Anlegestelle des Schiffs war nicht ganz so einfach, was mit der Unterstützung von Reiseleiter Henk, der auch heute, wie jeden Tag, als 'Schlusslicht' auf der Strecke unterwegs war, gut gelang.   Noch auf schönen Radwegen, nahe beim Wasser, war bald in der Ferne das Nahen der Zivilisation sichtbar, somit das Ende der Ferien per Velo nicht mehr aufzuhalten.   Nun hiess es, sich beeilen, man wollte nachmittags noch in die Stadt, was wir, eine eingeschweisste Velo-Gruppe ohne ÖV taten und dabei ein riesiges Kreuzfahrtschiff ganz nahe sehen konnten, jedoch nicht den Wunsch verspürten, dort an Bord zu sein. Was wir wollten, war, an einem schönen Ort gemütlich ein Bier trinken, die hübsche Altstadt von Amsterdam anschauen, mit einem Schiff in den Grachten unterwegs zu sein um Interessantes über die Stadt zu erfahren.   Über 1200 Brücken zählt Amsterdam wovon man einen kleinen Teil bei einer Schifffahrt in den Grachten zu sehen bekommt. 2'500 Hausboote liegen dort vertäut. Interessenten für weitere Hausboote gibt es viele, doch die Stadt erlaubt keine weiteren mehr.   Ein Hexenkessel ist Amsterdam ab Freitagabend und über das Wochenende. Beim Spaziergang durch die abendliche Stadt hat man sich dem Tempo der Fussgänger anzupassen, die ebenfalls unterwegs sind. Wir liessen uns von diesen Hindernissen nicht abhalten, mitten im  Herzen von Amsterdam unsere Runden zu drehen und noch kleine Geschenke für die Daheimgebliebenen zu kaufen. Da stand der Kauf süsser Versuchungen, also köstlicher Schokolade ganz oben auf der Einkaufsliste. Daheim würden wir testen, welche 'Schoggi' besser ist, CH oder NL?   Wie viele km am Abreisetag?, das war die Frage. Die Zugverbindung zum Flughafen stand wieder; also erreichten wir, anders als bei der Ankunft, unser Ziel ohne Unterbuch.   Wer wollte , konnte sein Gepäck in der noch verbliebenen Freizeit vor dem Abflug im Schiff deponieren um ohne Ballast nochmals in Amsterdam einzutauchen. Da gab es div. Möglichkeiten, die jeder nach seinem Gusto auswählte. Shoppingtour,  Museumsbesuch, Besuch der Altstadt usw.   Beim Besuch einer Kirche in Amsterdam waren wir darüber erstaunt, dass man 8 € Eintritt verlangte und noch erstaunter zu hören, dass in Holland keine Kirchensteuer erhoben werden, was heisst, dass sich die einzelnen Kirchen und ihre Gemeinde selber finanzieren. 

 

 

Den tüchtigen und freundlichen Meisjes, Vrowen und Mannen der Nederlande sei versichert, dass der Teil ihres Landes, den wir erleben durften uns als gediegenes und beschauliches Umfeld in Erinnerung bleiben wird

Autor: Anne Masberg

Fotos: Priska Herzig