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Wanderung zu Teufelskeller 26. Mai 2019

Rolf Klaus 26.06.2019

Naturfreunde NW Sektion Baselbiet

Wanderung zu Teufelskeller 26. Mai 2019  

Zum sagenumwobenen Naturreservat … mit dem Gesicht des Teufels


  33 Naturfreunde der Sektion Baselbiet (und mit Roci) wissen im Bahnhof Basel nicht, dass ausgerechnet heute der Teufel seinen Kellern verlassen hat, um bei diesem schönen Frühlingswetter in Brugg mit seiner geliebten Dampflok und heissem Dampf sowie Feuer einen Ausflug macht.

Somit scheint klar zu sein, dass im Tüfels-Chäller-Baden hoffentlich (wie meistens) kein Teufel zu sehen sein wird.

Wie man sich doch täuschen kann!

 

 

Am Ausgangspunkt in Baden begrüsst Nelly, unsere heutige Wanderleiterin, Altbekannte und neue Wanderfreunde.  

Das macht gute Stimmung. Wir überqueren die Eisenbahnlinie auf einer schmalen Passerelle und steigen eine steile Treppe den Hang hinauf in den Wald.

Ich meine, in einen Keller geht man die Treppe hinunter?

 

 

Auf schmalem Weg erreichen wir den  „Kellereingang“.    Zwei Baumstämme  liegen quer über den Weg und markieren, wo das Reich des Teufels     beginnt. Kommt jemand nicht mit?

NEIN!

 

 

Der Wald wirkt unheimlich und wer genau   hinsieht, der erkennt das Gesicht des Teufels hinter den Farnen. Der Wald ändert sich, je weiter wir in die „Küche“ vordringen: riesige Baumstämme liegen kreuz und quer,             bewachsen mit Moos und Efeu. Der Weg verläuft zwischen steinigen Felsen mit   bizarren Formen und einem Abhang mit Senken, die sich bei Regen mit Wasser     füllen. Wir verlassen den Keller durch den Hinterausgang, markiert wie schon der Haupteingang. Jetzt ist eine Verschnauf- und Trinkpause notwendig. Auf schmalen Waldwegen wandern wir zur Waldhütte wo die Mittagspause vorgesehen ist. Aber oh Schreck, Fislisbacher haben den ganzen Tag die Hütte für sich reserviert. Ein neuer Platz ist gefragt: kein Problem für die Wanderleitung Nik und Nelly. 

Am Waldrand mit Sicht auf Fislisbach steht eine Forsthütte mit einem ehemaligen Militäranhänger, voll beladen mit Tisch und Bank. Mit vereinten Kräften werden Sitzgelegenheiten aufgestellt und unsere Mittagspause ist gerettet.

Nach der Mittagspause ist kein Schneckentempo angesagt, wenn wir den Bus nach Baden (er erfährt nur alle Stunde) erreichen wollen.

Unsere Kondition ist nach dem  Picknick     wieder auf 100 %.    So erreichen alle   rechtzeitig den Bus in Mellingen-Heitersberg.                                                
In Baden belohnen wir uns in der rustikalen Bahnhofbeiz dafür, dass wir an diesem sonnigen Tag im Mai gesund und ganz aus dem Teufelskeller  herausgefunden haben.

Danke Nelly und Nik für die Führung der Wanderung und den Naturfreunden für das spontane Aufstellen der Mittagstische an der Sonne oder im Schatten.

Text und Bilder: Rolf Klaus