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Muttertagswanderung , bei Beinwil SO 12. Mai 2019

Rolf Klaus 28.05.2019

Naturfreunde NW Sektion Baselbiet Muttertagswanderung,

bei Beinwil SO 12. Mai 2019  

Eine Wanderung mit vielen Überraschungen

13 Naturfreunde der Sektion Baselbiet konnten frühmorgens nicht ahnen, dass der Muttertag 2019 ein Tage voller Überraschungen wird.

Mit OeV gelangen wir an den Ausgangspunkt Postauto Haltestelle Beinwil Bachmätteli. Frieda, unsere heutige Wanderleiterin, macht uns mit der Route bekannt. Es erwarten uns zwei kurze aber steile               Aufstiege. Zuerst geht’s den Schlettgraben hoch.                                 Der Weg ist gesäumt von einem wilden Bach.

 

 

 

 

 

Da ist die Vegetation besonders interessant.

Frieda ist in ihrem Element. Sie zeigt uns wie man Bäume aufgrund ihrer Blätter erkennen kann. Der recht steile Aufstieg erfordert Verschnaufpausen und da ist schon die erste Überraschung: drei   junge Gämsen springen vom Bach aus dem Schlettgraben über den Hang in den nahen Wald. Wir sind sprachlos! (und die Fotografen haben kein Bild gemacht).


Auf Höhe der Steinrüti gönnen wir uns eine Pause und stärken uns aus dem Rucksack. Der weitere Weg vom Schlettgraben zum         Wingengraben führt teilweise über offene Felder und da kommt die zweite Überraschung: Orchideen soweit das Auge reicht! Da muss natürlich Frieda hin: Knabenkraut ist es.

 

 

 

 

 

In der Ferne kommt unser Ziel für die Mittagspause in Sicht. Aber vorher gilt es noch den Aufstieg durch den Wingengraben zu bewältigen.

Wir nehmen die SAC Direttissima und erleben eine dritte Überraschung:     Morcheln, essbare Mai-Morcheln am Wegrand.

 

 

 

 Jetzt haben wir Hunger und so wandern wir ohne  Halt bis in den Klosterhof. Die Sitzgelegenheiten sind rar, bis uns eine der Klosterfrauen die Tür zum Refektorium öffnet, wo wir an einem grossen Tisch unser Picknick geniessen. Und dann die nächste Überraschung: vom Abt Archimandrit Damaskinos werden wir spontan zu einer Führung durch das Kloster (Krypta, Kirche, Kreuzgang, Schlaf- und Versammlungsräume, Klostergarten etc.) eingeladen.

Nach diesem besinnlichen Rundgang ist die Postauto-Haltestelle beim Joggehus unser letztes Ziel. Aber da zieht     Frieda noch ihre Überraschung aus dem Ärmel: eine Besichtigung der Schmitte in Beinwil SO 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Schmitte" Beinwil SO wurde erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt und gehört zu einer der letzten funktionstüchtigen Hammerschmieden der Schweiz. Eine eindrückliche Demonstration durch den Schmied höchstpersönlich ist ein würdiger optischer und akustischer Abschluss unserer Muttertagswanderung.        

Ganz zum Schluss: Petrus der Wettergott hat uns überrascht, da er trotz anders lautenden Prognosen den Regenhahn erst geöffnet hat, als wir alle in der S3 nach Basel sitzen.

Und danke Frieda für die Führung der Wanderung inklusiver der vielen botanischen Erklärungen und Auskünfte zur grossen Pflanzenwelt.

Text und Bilder: Rolf Klaus